Wir basteln Insektenhotels


Die Ebersbacher Kreativ Kids haben Insektenhotels gebastelt und wir sind sehr zufrieden mit unseren tollen Arbeitsergebnissen, die hoffentlich bald viele Gäste bzw. Bewohner anziehen.

Im Vorfeld galt es, viel natürliches Material zu sammeln, in dem sich die Insekten wohl fühlen und nisten können. Wir haben Schneckenhäuser, Bambus, Schilf, Reisig, Baumrinde, kleine und große Fichtenzapfen, Stroh und Heu, Moos, Rindenmulch und Tannenzapfen gesammelt und die Garage nach Korken, Lochziegeln und kleinen Stämmen durchforstet, in die mittels eines Handbohrers Löcher gebohrt wurden.

Für die Bodenteile, Seiten- und Zwischenwände sowie das Dach des Rohlings wurde Fichtenholz verwendet und das Dach nochmals mit Dachpappe zum Schutz gegen den Regen abgedeckt. Beim Erstellen des Rohlings hatten wir dankenswerterweise Hilfe, so dass wir uns mit den Kindern komplett auf das Sägen der Baumscheiben, das Bohren der Löcher und das Befüllen des Insektenhotels konzentrieren konnten.

Material für den Rohling:
Fichtenholz, Dachpappe, Dachpappennägel, Holzschrauben, Kanninchendraht

Benötigtes Werkzeug:
Akkuschrauber, Bohrmaschine, Fuchsschwanz, Drahtschere, Tacker, Hammer, Meterstab, Handbohrer

Naturmaterialien für die verschiedenen Hotelzimmer:
Schneckenhäuser, Bambus, Schilf, Reisig, Baumrinde, kleine und große Fichtenzapfen, Stroh und Heu, Moos, Rindenmulch, Tannenzapfen, Korken, Lochziegel, Lehm, Holzwolle, Laub und Baumscheiben

Wenn der Rohling erstellt ist, wird der Kanninchendraht an einer Seite mittels Tacker befestigt. Nun können die „Hotelzimmer“ befüllt werden. Wir haben das ohne Vorgaben und nach Gefühl gemacht, in der Hoffnung, dass die Insekten sich wohl fühlen werden. In der unteren Reihe haben wir den Lochziegel eingesetzt und das rechte untere Zimmer mit Korken und in den Zwischenräumen mit gekürzten Strohhalmen befüllt. Die Tochter meinte, pinke Strohhalme kämen bei den Bienen gut an. Damit die Korken auf der Rückseite nicht durch den recht großmaschigen Kanninchendraht hindurchrutschen, haben wir die Rückwand mit Moos verkleidet. Das rechte untere Zimmer wurde ebenfalls mit Moos und zusätzlich mit Bucheckern und einer Baumscheibe mit gebohrten Löchern ausgestattet (Die Löcher sind bei uns vom Durchmesser her etwas klein geraten, sie dürfen ruhig einen Durchmesser von drei bis sechs Millimeter haben). Die mittleren Zimmer wurden mit Stroh, Tannenzapfen, Fichtenzapfen und mit Baumrinde und Reisig befüllt. Ganz oben fanden Schilf und Bambus ihren Platz. Wie gesagt, das Befüllen der Zimmer fand eher intuitiv statt und wie die Kinder es gern wollten. Profis haben da vielleicht noch Verbesserungsvorschläge.

Das Insektenhotel sollte am besten vor Wind und Regen geschützt und an einem sonnigen Platz aufgehängt werden. Es sollte einen Meter hoch hängen und nach Süd-West bzw. Süd-Ost ausgerichtet sein.

An dieser Bastelaktion gefiel den Kindern besonders gut, dass sie bereits im Vorfeld aktiv werden und viele Naturmaterialien sammeln konnten. Und auch das handwerkliche Arbeiten mit Holz, Stroh, Zapfen etc. kam sehr gut an.

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