#stayhome: Tipps gegen Langeweile


Wenn man eine Zitrone erwischt, ist es einen Versucht wert, Limonade daraus zu machen. Und so birgt jede Krise auch ihre Chancen, denn so viel Freizeit und Familienzeit wie aktuell werden wir wohl, außer in den zeitlich begrenzten Schulferien, nie wieder haben. Natürlich vermissen die Kinder ihre Freunde oder den Besuch des Schwimmbads – und schlussendlich auch die Schule. Und für uns Eltern ist es mehr als schwierig, das Homeschooling, die eigene Arbeit, die Kinderbetreuung sowie Haushalt und Co. unter einen Hut zu bringen. Da liegen die Nerven häufig blank und trotz der vielen freien Zeit fällt es teilweise schwer, sich zu Unternehmungen aufzuraffen, weil die Arbeit eigentlich nie zu Ende getan ist. Dennoch haben wir heute unsere Aktivitäten aufgeschrieben, die wir, abhängig von Lust und Laune und je nach Wetterlage, nach dem Homeschooling so machen bzw. vor haben zu tun:

-Spaziergänge verbunden mit Dogsitting – viele Nachbarn sind dankbar, wenn ihnen der Hundespaziergang hin und wieder abgenommen wird

-Fahrradtouren und Waldspaziergänge mit Sammeln von Naturschätzen (gesammelte Steine können später mit Acryl-Farbe bemalt werden)

-Nistmaterial (Schilf, dünne Zweige, Wolle) für Vögel im Garten oder auf dem Balkon zusammenstellen. Wir haben jeden Tag unsere Freude, die Meisen und Spatzen zu beobachten, die sich das Nistmaterial auf unserer Terrasse holen und dann schwer beladen davon fliegen, um ihr Nest zu bauen bzw. zu polstern.

-Bücher lesen bzw. vorlesen (bei uns aktuell sehr beliebt: Kepler62 und Tiger & Bär)

-Wissenssendungen im Fernsehen schauen (Löwenzahn, Pur+, Checker Tobi)

-das Spiel Stadt/Land/Fluss mit allen Buchstaben von A bis Z durchspielen

-ein Fotobuch gestalten (gute Erfahrungen haben wir mit den Cewe-Fotobüchern von DM gemacht)

-täglich Sport treiben mit Alba Berlin (für Kindergartenkinder, Grundschüler und ältere Kids)

-Drachensteigen lassen

-Solidarität zeigen (Bilder malen für Altenheime, Einkaufen für ältere Nachbarn)

-Virtuelle Rundgänge durch Museen (beispielsweise im REM Mannheim)

-Frühjahrsputz machen/Kinderzimmer aufräumen/Keller und Garage ausmisten

-ein Balkonkonzert veranstalten

-Blumen pflanzen, im Garten arbeiten, ein Insektenhotel bauen, einen Kompost anlegen (funktioniert auch für Küche & Terrasse – urban composting)

-puzzeln, rätseln, Gesellschaftsspiele spielen, nähen und basteln (Knete selber machen, Papier marmorieren, ein Memory basteln, Malfarbe selbst herstellen)

-Briefe schreiben – vor allem die Großeltern und Urgroßeltern freuen sich in der aktuellen Situation über Post

-Kultur virtuell erleben, denn immer mehr Theater stellen ihre Aufführungen ins Netz (bspw. das Münchner Marionettentheater)

-eine Bucketlist mit den Dingen, die wir schon immer machen wollten, aufstellen (Fesselballon fliegen, Fallschirmsprung, einen Escape Room besuchen, die Polarlichter sehen, … tbc)

-für Ostern basteln und dekorieren (Osterpalmen basteln)

-Autos und Fahrräder putzen

-zu Hause Yoga machen (HormonBalance Yoga ist dabei perfekt für Einsteiger, aber auch zum Thema Yoga für Kinder gibt es tolle DVDs oder Online-Kurse)

-als ehrenamtlicher Helfer im Naturschutz mitarbeiten (Krötenrettung etc.)

-ein Thema, das das Kind interessiert, vertiefen (z.B. Römer, Dinosaurier, Geografie, Naturschutz, Laubsägearbeiten oder ähnliches)

-gemeinsam kochen und backen

-Freizeitsport (Inliner fahren, Rollschuhlaufen, Fußball spielen, Fahrrad fahren, Federball spielen usw.)

-Bei der Regenbogen-Aktion “Alles wird gut” mitmachen. Mehr Infos gibt es hier.

 

Bleibt gesund und #stayhome!