Unvergessliches Südtirol: Der Grissianer Hof


Heute möchten wir Euch auf eine Reise nach Südtirol mitnehmen. Denn dort verbrachten wir auf dem idyllischen Grissianer Hof im Meraner Land einen herrlichen Urlaub. Der Grissianer Hof ist ein Familienbetrieb und befindet sich auf knapp 900 m Höhe in Grissian/Tisens. Der Hof bietet sehr schöne Räumlichkeiten, eine Panoramaterrasse, großzügige Zimmer mit einer traumhaften Aussicht auf Bozen und die Dolomiten, einen kleinen Streichelzoo mit Pferden und Hasen, Rutsche und Schaukel sowie einen kleinen aber feinen Wellnessbereich. Die Zimmer sind teilweise als Naturzimmer hergerichtet – Böden und Möbel sind aus Eichen- und Fichten-Hölzern, die Wände bestehen aus einem speziellen Lehmputz. Besonders erwähnenswert ist die gute Küche auf Grissian. Kaum hatten wir reichhaltig gefrühstückt, freuten wir uns schon wieder auf das Abendessen, das immer aus mehreren Gängen bestand. So gab es an einem Abend beispielsweise Salat vom Buffet, hausgemachte Tagliatelle mit Lachsstreifen, Zuccinicremesuppe, Entrecote mit buntem Gemüse und Kroketten sowie Schokoladenmousse. Ein Traum. Häufig wurden traditionelle Tiroler Spezialitäten und leichte mediterrane Gerichte gereicht, verfeinert mit Kräutern aus dem hofeigenen Garten und Obst aus eigenem Anbau.

Besonders schön fanden wir, dass Grissian perfekt zwischen Bozen und Meran gelegen ist, so dass beide Städte innerhalb von 20 Minuten per Auto erreichbar sind. Wer die Ruhe bevorzugt, kann die Natur rund um den Grissianer Hof genießen, der am Rand weitläufiger Kastanienhaine liegt, wo man toll spazieren gehen kann. Auch kleine Städtchen wie Nals oder St. Pauls warten darauf, erkundet zu werden. Jeder Ort hat sein kleines Highlight, wie beispielsweise den Internationalen Filzkunstwanderweg im nahe gelegenen Tisens. In Bozen hat uns besonders das Archäologische Museum mit der Gletschermumie Ötzi begeistert. Auch das Schloss Sigmundskron (ein Teil von Reinhold Messners Mountain Museum) und Schloss Runkelstein haben uns gut gefallen. In Meran sind, neben der herrlichen Therme inklusive Kinderbetreuung, die Gärten von Schloss Trauttmansdorff sowie die Innenstadt sehenswert. Faszinierend an Südtirol fanden wir, dass man überall, egal ob in den größeren Städten oder in kleinen Gemeinden, fantastisch essen und schlemmen kann. Allein das frische Obst und Gemüse ist eine Erwähnung wert. Dazu kleine, teilweise beinahe versteckt gelegene Cafés, die stets hochwertigen Kaffee, Tee und Kuchen bieten.

An einem Ferientag unternahmen wir eine Tagestour zum Reschensee. Die Fahrt über Naturns (sehenswert ist das sich in Reinhold Messners Privatbesitz befindliche Schloss Juval, das ebenfalls zum Messner Mountain Museum gehört) und Goldrain war malerisch und im schönen Mals legten wir einen längeren Stopp ein, um Freunde zu besuchen. Weiter ging es über den Reschenpass bis zum Reschensee. Hier wurden die Orte Reschen und Graun durch die Stauung des Reschensees überflutet, so dass nur noch der Kirchturm der alten Pfarrkirche Grauns zu sehen ist. Ein ungewöhnlicher Ort. Eine weitere Tagestour mit herrlichem Bergpanorama führte uns über St. Leonhardt im Passeiertal und die Hochalpenstraße zum Timmelsjoch und nach Hochgurgl. Hier gab es alles, was das (Kinder-)Herz begehrte: Abenteuerliche Klettersteige, Bergbahnen und gemütliche Brotzeiten. Und natürlich durfte im weiteren Urlaubsverlauf der Gardasee als Ausflugsziel nicht fehlen. Hier gefiel uns die Gegend um Sirmione besonders gut.

Spannend für Jung und Alt war die Gelegenheit, Reinhold Messner beim Almauftrieb seiner Yaks ins Hochgebirge zu begleiten, wo die Tiere jedes Jahr den Sommer verbringen. Diesen Tipp hatten wir von unseren Freunden aus Mals erhalten und fanden uns pünktlich um 9 Uhr an der Talstation der Seilbahn in Sulden ein. Da es in der Herde der Yaks einige Jungtiere gab und die Yak-Mütter deshalb unruhig waren, hielten wir und die anderen Wanderer respektvoll Abstand, als der Aufstieg los ging (Ist das nicht ein herrliches Bild? Die Bergsteigerlegende Messner vorne weg, dann die doch irgendwie respekteinflößenden Yaks und die fröhliche Touri-Masse mit circa 60 Mann hintendrein…). Messner legte selbst bergauf ein ganz schönes Tempo vor, so dass wir vermeintlichen Gipfelstürmer ziemlich stramm marschieren mussten. Auf halber Strecke gab es eine Rast, Autogramme wurden geschrieben und dann ging es weiter. Also jedenfalls für einige Wanderer – wir haben die Seilbahn zurück ins Tal genommen.

Auf dem Rückweg nach Hause haben wir uns übrigens noch die großartige Altstadt von Innsbruck mit der Annasäule und dem Goldenen Dachl angesehen, sowie den Alpenzoo besucht. Sehr empfehlenswert: Ein Stopp in der Innsbrucker Markthalle zum (Curry-)Wurstessen bei Wurst und Wonne. Lecker!

Wir haben unseren Urlaub in Südtirol in vollen Zügen genossen. Das gute Essen, die zahlreichen Möglichkeiten für verschiedene Unternehmungen, die schönen Städte und eindrucksvollen Landschaften und natürlich das Wohlfühl-Ambiente des Grissianer Hofs gaben hierfür den Ausschlag. Gerade für Familien mit Kindern ist Südtirol das perfekte Urlaubsziel, da sich dort immer wieder neue Optionen für Aktivitäten auftun – egal ob mit kleinen oder älteren Kindern, egal ob bei gutem oder schlechtem Wetter.

Mehr Infos zum Grissianer Hof gibt es hier: www.grissianerhof.com

Wissenswertes über Südtirol findet Ihr unter: www.suedtirol.de

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