Unser Juli in Bildern


Scherzhaft sprachen wir davon, dass der Monat Juli unser neuer Dezember wird. Denn im Juli war sehr viel los und wir waren entgegen unserer sonstigen Manier ziemlich durchgetaktet (wie sonst eben nur im Dezember). Aber da alle „Termine“ ausnahmslos schön waren, haben wir die vergangenen vier Wochen dann doch sehr genossen.

Der Juli startete mit einem Liederabend am Lagerfeuer, den der CVJM Ebersbach organisiert hatte. Danach übernachtete die beste Freundin der Tochter bei uns und da beide Mädels mittags sportlich aktiv gewesen waren, schliefen sie doch tatsächlich innerhalb einer Viertelstunde ein.

Für unsere Wassernixe ging einige Tage später ein langgehegter Wunsch in Erfüllung: Im Hallenbad konnten wir ausnahmsweise eine Meerjungfrauenflosse ausleihen, was normalerweise erst ab acht Jahren möglich ist. Ein tolles Erlebnis für die Tochter und das Schwimmen mit der schweren Flosse klappte überraschend gut.

Das darauffolgende Wochenende stand ganz im Zeichen des Sicherheitstrainings für Kinder. Der frühere MEK-Einsatzbeamte und achtfache deutsche Karate-/Ju-Jutsu-Meister Holger Schumacher lehrte die Kinder drei Tage lang, wie sie auf ihr Bauchgefühl hören, Gefahren erkennen und vermeiden, Nein sagen und in Stress- und Bedrohungssituationen angemessen handeln können. Auch für uns Eltern war dieses Seminar eine unglaubliche Bereicherung. Hier habe ich mehr dazu geschrieben.

Einen schönen Ausflug unternahmen wir in die Stuttgarter Wilhelma. Die Mischung aus botanischem Garten und Tierpark ist doch immer wieder etwas Besonderes und die Kinder hatten viel Spaß. Hier geht es zum Blog-Post.

Unter dem Motto „Von Märchen und Fabeln“ hatte die Tochter ihr erstes Melodica-Konzert in der Ebersbacher Musikschule. Märchenhafte Lieder und die musikalisch untermalte Fabel „Der Hase und der Igel“ begleiteten uns durch einen kurzweiligen Nachmittag.

Einen schönen Ausflug haben wir ins Stuttgarter Porsche-Museum unternommen. Ach, das war wirklich eine Wonne – so viele tolle Autos unter einem Dach. Das Museum ist klein aber fein und wir können einen Besuch, auch für Technik- und PS-Laien, definitiv empfehlen. Hier habe ich mehr dazu geschrieben.

Die Tochter und ich habe eine Woche lang jeden Tag gemeinsam gekocht. Das hat viel Spaß gemacht und wir haben noch so viele Ideen, dass wir eigentlich eine zweite Kochwoche dranhängen müssten. Hier geht es zu unserem Koch-Tagebuch.

Im Juli war es endlich soweit und die Aufführung des Kindermusicals „Martin Luthers Kinder“ feierte in der vollbesetzten Göppinger Oberstaufenkirche Premiere. Viele Monate hatten die Kinder der verschiedenen Kinderchöre geprobt und wir waren begeistert, wie gut selbst die Jüngsten durchhielten und das knapp 1,5-stündige Musical zu einem tollen Erlebnis werden ließen.

Nicht nur das Ende der Kindergartenzeit rückt immer näher, sondern es verabschiedete sich auch eine der langjährigsten Erzieherinnen in den wohlverdienten Ruhestand. Kinder, Erzieherinnen und Eltern feierten ein wunderschönes Abschiedsfest mit vielen Darbietungen der Kinder und einem herrlichen Buffet.

Im Kindergarten wurde die große Schulranzenparty der Vorschulkinder gefeiert, zu der alle Kinder ihre Ranzen mitbringen durften. Bedauernd stellte die Tochter fest, dass ihre beiden Meerschweinchen keine Schulranzen und Schultüten hätten. Aus alten Partyhütchen haben wir den Vierbeinern also zwei Schultüten gebastelt und diese mit Löwenzahn und Klee gefüllt. Da die beiden flinken Damen sich derart rasant auf den Inhalt ihrer Schultüten stürzten, war die Schulparty zur Verärgerung der Tochter allerdings bereits nach knapp fünf Minuten beendet…

Nun hatte ich, als rührselige Mama, alle Abschiedsfeste im Kindergarten sowie die Schulranzenparty ohne Tränen absolviert, da brach mir doch tatsächlich ein Leitz-Ordner das Genick. In liebevoller Arbeit hatten unsere Kindergärtnerinnen nämlich die vergangenen 3,5 Jahre Kindergartenzeit in Bildern, Gedichten, Berichten und mit Fotos dokumentiert und jedem Kind einen persönlichen Abschiedsbrief geschrieben. Dazu gab es die „Schulhefte“ mit nach Hause, in denen die Kinder ihrer Vorschulübungen gemacht und die Beobachtungen ihres wissenschaftlichen Projekts Technolino gesammelt hatten. Über eine Stunde haben wir zu Hause damit verbracht, gemütlich die Hefte und Fotos anzusehen und ich war so gerührt von diesem besonderen Abschiedsgeschenk und nochmals so dankbar für unsere geborgene, wertvolle Kindergartenzeit, dass ich tatsächlich ein paar Tränen vergossen habe. Daraufhin meinte die Tochter halb empört, halb erstaunt: „Mama, ich wusste gar nicht, dass Du weinen kannst.“

Einen ganz besonderen Ausflug unternahmen wir zum Haupt- und Landgestüt Marbach, wo wir eine interessante Führung erhielten, in der uns alles über die Pferde, die Zucht und die Geschichte des Gestüts erklärt wurde. Für die Tochter als Pferdenärrin natürlich ein spannender Ausflug, über den ich noch separat schreiben werde.

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