Willkommen im Garten der Phantasie


Große Freude, denn aktuell schickte uns der Waldow Verlag ein tolles Überraschungspaket – gefüllt mit Postkarten, Lesezeichen, einem Buch, einem Kartenspiel, Puzzle-Ausschneidebögen und Baumbestimmungskarten. Alle Sachen sind so liebevoll gestaltet und inhaltsstark, dass ich gleich davon erzählen möchte (Ich hatte vor einiger Zeit ja bereits von der Kinderzeitschrift „Vorhang auf“ aus dem Waldow Verlag berichtet – hier geht es zum Artikel).

Unser absoluter Favorit ist bisher das Wildkräuter-Quartett. Ich habe schon so lange nach einem Quartett gesucht, das auch schon etwas für unsere fünfjährige Tochter ist, da diese natürlich noch nicht lesen kann. Das Quartett besteht aus 32 Karten und ist in acht Gruppen unterteilt: Giftpflanzen, Heilpflanzen, Düngepflanzen, Esskräuter, Färbepflanzen, Pflegepflanzen, Teekräuter und Zierpflanzen. Die Kinder lernen bei diesem Kartenspiel also nicht nur 32 verschiedene Pflanzen und Kräuter kennen, sondern erfahren auch, ob diese giftig sind, ob sich aus ihnen Tee zubereiten oder mit ihnen ein Essen würzen lässt etc. Die Spielkarten sind sehr schön gestaltet und hochwertig verarbeitet. Wir spielen das Quartett ganz oft und es macht wirklich Spaß.

Große Freude haben wir auch an den wunderschönen Postkarten und den Lesezeichen. Diese bestechen durch ihre heiteren, farbenfrohen Illustrationen und thematisieren häufig Tier- bzw. Naturmotive.

Ganz toll finden wir die praktischen Baumbestimmungskarten. Bei Kindern ab fünf Jahren fällt mir generell auf, dass nun die Faszination für Superlative einsetzt – Der höchste Berg, der längste Fluss, das höchste Gebäude etc. Oft vergisst man beim Aufzählen solcher Superlative jedoch sie: Die Bäume. Die Tochter staunte also nicht schlecht, als sie erfuhr, dass Eichen 1000 bis 2000 Jahre und Eiben sogar 3000 bis 4000 Jahre alt werden können. Auch sind die Kärtchen ein schöner Begleiter für Waldspaziergänge, wenn man nicht immer einen ganzen Bildband zur Baum- und Pflanzenbestimmung mitnehmen möchte.

Sehr gut gefiel dem Nachwuchs auch die Idee, ein „eigenes“ Puzzle machen zu können. Nachdem alle Puzzle-Teile des Bogens ausgeschnitten waren, wurde also wild gepuzzelt. Danach wurden eigene Bilder gemalt, zerschnitten und wieder zusammengesetzt – eine kurzweilige Idee, auf die wir von allein wahrscheinlich gar nicht gekommen wären.

Als schönes Vorlesebuch erwies sich auch die Geschichte „Das Hirschkälbchen und der Grimpf“. In diesem 24 seitenstarken Leseabenteuer geht es um den übellaunigen Waldschrat Grimpf, der allen Waldbewohnern ihre schönen Farben bzw. Eigenschaften neidet. Einmal hat er dem Rotkehlchen sein schönes Rot und dem Igel seine Stacheln stibitzt. Und nun verschwindet der Grimpf doch tatsächlich mit den weißen Tupfen des Hirschkälbchens, die es doch so dringend zu seiner Tarnung braucht. Doch mit Hilfe von Franzi, der Tochter des Försters, und den anderen Waldtieren finden sich nicht nur die Tupfen des Hirschkälbchens, sondern auch die Punkte des Marienkäfers und das Plätschern des Baches wieder. Und der Grimpf wird schlussendlich zum Freund aller Waldbewohner.

Abschließend kann ich sagen, dass uns, neben der Zeitschrift „Vorhang auf“, auch die anderen Produkte aus dem Waldow Verlag viel Freude bereiten, da sie so durchdacht und hochwertig sind und so viel wertvolles Wissen rund um Flora und Fauna kindgerecht und phantasievoll aufbereiten.

Schaut auf jeden Fall einmal auf der Website des Waldow Verlags vorbei, wenn Ihr mögt. Wir wünschen Euch viel Freude beim Stöbern unter www.waldowverlag.de.

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