Unser Januar in Bildern


Schon als wir Anfang Januar aus Hamburg nach Hause zurückkehrten, war alles tief verschneit. Wir machten schöne Spaziergänge und das Schlittenfahren durfte natürlich nicht fehlen. Nach einer kurzen Schneeschmelze und Schneepause legte der Winter dann nochmals nach und es schneite immer wieder kräftig. Da es bitterkalt war, blieb der Schnee über zwei Wochen liegen.

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Manchmal gingen wir noch abends im Dunkeln vor die Haustür und nutzten unsere kleine Straße für eine Schlittenabfahrt. Ich habe zum ersten Mal darüber nachgedacht, ob es für die Tochter nicht schön wäre, Skifahren zu lernen. Aber müssen wir Eltern da nicht Vorbild sein? Ich habe mit 12 Jahren einen einwöchigen Skikurs absolviert, der mit damals wirklich Spaß machte. Aber seitdem bin ich nie wieder gefahren und verspüre auch so gar keine Lust dazu… Und bibbernd als Zuschauer an der Piste stehen, das mag ich auch nicht…  Falls Ihr Erfahrungen zum Thema Skifahren und Empfehlungen zu Skikursen Richtung Schwäbische Alb habt, freue ich mich über Kommentare und Emails.

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Im Januar haben wir uns auch endlich aufgerafft, das im Dachgeschoss gelegene Kinderzimmer zu optimieren. Wir hatten schon länger die Idee, die Dachschräge, die wir platztechnisch aufgrund fehlender, passgenauer Regale nie richtig nutzen konnten, komplett mit weißen Einbauschränken versehen zu lassen. Jedoch scheiterte unser Vorhaben immer am Handwerker unseres Vertrauens. Aber wie so oft im Leben: Das Beste liegt erstaunlich nah. So bin ich über Empfehlungen auf die Schreinerei Lenzen in Ebersbach aufmerksam geworden. Ein Lichtblick am vielgescholtenen Handwerker-Himmel, denn allein der erste Begehungstermin war klasse. Herr Lenzen machte super Gestaltungsvorschläge und berücksichtigte dabei genau unsere Wünsche: viel Platz, optisch zeitlose Gestaltung, pflegeleichte Oberflächen. Und preislich lag er knapp die Hälfte unter den Vergleichsangeboten! Der Einbau vier Wochen später klappte reibungslos und jetzt ist sie da: Eine dreieinhalb Meter lange Einbauwand mit insgesamt fünf Doppeltüren, die 90 cm hoch sind und eine Tiefe von 1 Meter aufweisen. So können wir auch sperriges Spielzeug, wie Legokisten oder die teilweise wirklich großen Playmobil-Kartons, verstauen und sogar der Kinderreisekoffer oder die Steel Drum verschwinden im Schrank. Herrlich! Wer also auf der Suche nach einem top Schreiner für individuelle Möbel, Küchen, Böden und Innenausbau ist, der den Kunden angenehmerweise auch keine unnötigen Extras aufschwatzt, dem sei Tobias Lenzen wärmstens empfohlen.

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Nachdem der neue Schrank da war, musste auch dringend ein neuer Teppich fürs Kinderzimmer her, da der alte weiße Wollteppich eher als Provisorium gedacht war und nun doch schon seit über drei Jahren im Kinderzimmer lag (wie das mit Provisorien halt so ist…). Der neue Teppich ist hellbeige und mit feinen Goldfäden durchsponnen (so wurden wir den Wünschen der Tochter nach „Aber was mit Glitzer, Mama!“ in unserem Sinne dezent gerecht :-)). Beim Kauf haben wir darauf geachtet, dass der Teppich einerseits kuschelig und weich aber gleichzeitig nicht zu hochflorig ist, da bei zu hohen Teppichschlingen Lego und andere Bauwerke leichter umstürzen. Und natürlich ist er leicht zu reinigen.

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Einen schönen Ausflug haben wir Mitte Januar nach Mannheim ins John Deere Forum gemacht, wo wir uns mit Freunden getroffen haben (hier geht´s zum Artikel). Diese riesigen Landmaschinen aus der Nähe zu sehen, war wirklich beeindruckend und obwohl das Museum gar nicht so groß ist, haben wir dort viel Zeit verbracht und hatten unseren Spaß.

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Für die Tochter rückt das Thema Schule langsam aber sicher mehr in den Fokus. Wir reden zuhause bewusst wenig und wenn dann eher beiläufig und unaufgeregt darüber, denn bis zur Einschulung im September ist es ja noch ein Stück hin. Neben den Vorschulstunden im Kindergarten stand im Januar aber die erste „Schnupperschulstunde“ in der späteren Grundschule an und das war natürlich etwas Besonderes. Die Schnupperstunde verlief harmonisch und schön und die Vorfreude auf die Schule wächst. Mancher Stift wird schon jetzt „schultauglich“ gemacht :-). (Erinnert Ihr Euch noch daran, dass Ihr Eure Stifte früher auch immer stundenlang angespitzt habt? Ich hatte jedenfalls ein richtiges Déjà-vu, als ich diesen Haufen Spitzabfälle fotografierte.)

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Im Januar haben sich natürlich auch wieder die Kreativ Kids zum Basteln getroffen. Dieses Mal haben wir Schneemann-Mobiles angefertigt, die wirklich toll geworden sind (hier habe ich mehr dazu geschrieben). Im Februar werden sich die Kreativ Kids dem Thema Karneval widmen und ich bin schon sehr gespannt, welche kunterbunten Kunstwerke wir dann präsentieren können.

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Ansonsten standen im Januar für die Tochter einige Kindergeburtstage und Treffen mit Freunden an. Und natürlich wurde bei Wind und Wetter geritten. Gott sei Dank sind Ländle-Oma und Enkelin hier nicht so zimperlich wie die Ländle-Mama (die verdrückt sich bei dieser Affenkälte während der Reitstunden nämlich meistens schnell nach Hause…).

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Dann gab es noch ein Highlight, von dem ich ehrlicherweise gar nicht erwartet hätte, dass es so ein besonderer Abend wird. Die Tochter spielt ja seit einigen Wochen Melodica und ist somit Mitglied im Ebersbacher Akkordeon-Orchester, welches in alter Tradition jedes Jahr im Januar ein Neujahrskonzert gibt. Von diesem Konzert waren wir richtig beeindruckt. Über 20 Musiker mit ihren Akkordeons waren auf der Bühne und spielten Jazz und Klassik bunt gemischt. Auch die Tochter hat die knapp zwei Stunden Spielzeit völlig klaglos durchgehalten und war fasziniert von diesem Aufgebot an Musikern, Instrumenten und Liedern. Es war ein wirklich schöner Abend und beim nächsten Neujahrskonzert sind wir sicher wieder dabei.

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Einen sehr schönen Ausflug haben wir nach Giengen an der Brenz ins Steiff-Museum unternommen. Dieses Museum hat uns unglaublich gut gefallen. Eine tolle Mischung aus Nostalgie und Historie, Interaktion und Moderne. Wirklich empfehlenswert! Hier geht es zum kompletten Post.

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In Ebersbach waren wir übrigens auch in einer sehr schönen Ausstellung. Sie hieß „Spielwelten – Kaufläden und Puppenküchen“ und wird bis Mitte Februar 2017 im Stadtmuseum Alte Post gezeigt.

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Der Monat Januar nahm dann noch einen eisigen Ausklang, da unsere Heizung ausfiel. Ich hätte nie vermutet, dass Wohnräume so schnell auskühlen können! Selbst die Klamotten im Schrank waren morgens eiskalt – Vom Wasser aus der Leitung ganz zu schweigen… Immerhin hatten wir genug Holz in der Garage, um unseren Kachelofen zu befeuern, so dass wenigstens das Wohnzimmer etwas warm wurde. Und so starten wir, hoffentlich abgehärtet, in den Februar und freuen uns schon auf Fasching und viele andere schöne Aktivitäten.

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Hier zusammengefasst noch einige Links zum Beitrag:

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